Panacur (1. Behandlung 2.Überdosierung 3. Unterdosierung bei Hydren)
 

1. Behandlung:

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Behandlung mit Panacur in Tablettenform "250 mg, je Tablette"

Schrittanleitung:

1. Ein 50% iger Wasserwechsel

2. 1/4 Tablette auf 100 Liter Wasser in etwas warmem Wasser auflösen (ich habe einfach ein Trinkglas klar ausgespült, etwas warmes Wasser hinein und so aufgelöst) in das Aquarium eingießen - nach Möglichkeit nicht nur an einer Stelle oder vor den Auslass der Pumpe

3. Darauf achten, das das Aquarium ausreichend belüftet wird.

4. Sichtbare, verstorbene Planarien aus dem Aquarium entfernen, damit das Wasser nicht zu stark belastet wird.

5. Nach 5-7 Tagen einen 50% Teilwasserwechsel und nach Möglichkeit Mulm saugen um verendete Planarien etc abzusaugen.

6. Nach dem Teilwasserwechsel in - gleicher Dosis nachdosieren - sofern Mulm gesaugt wurde.

7. Sichtbare verstorbene Planarien aus dem Aquarium entfernen, damit das Wasser nicht zu stark belastet wird.

8. Ab jetzt nur nach 1 Woche normale Teilwasserwechselintervalle aufnehmen.

Apfelschnecken und Rennschnecken haben die Panacurbehandlung NICHT überstanden, Posthorn-, Teller- und Blasenschnecken hingegen problemlos.

2. Überdosierung

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Erfahrungsbericht von Überdosierungen und Panacur

Wie oben geschrieben, warne ich eindeutig vor einer Überdosierung mit Panacur.

Ich habe nun einen zweiten Test abgeschlossen um sicher zu sein, das meine Beobachtungen korrekt sind.

Ich habe in einem 30 Liter Testbecken 3 junge (ca 10mm) Red Bee eingesetzt und eine Behandlung mit Panacur begonnen.
Es wurde 1/4 Tablette in warmem Wasser aufgelöst und ohne vorherigen Wasserwechsel in das Becken gegeben (diese Dosis würde für ca 100 Liter Wasser reichen)

Eine Woche später habe ich einen 50% Teilwasserwechsel gemacht und voll nachdosiert.

Den Garnelen ging es ersichtlich gut.

Die kommenden 4 Wochen habe ich reguläre Teilwasserwechsel von 40-50% jede Woche gemacht, ohne Mulm zu saugen oder etwas zu verändern.

Nun konnte ich, wie in meinem Letzten Test (mit Red Fire), erneut Missbildungen der Garnelen feststellen.
Zwei Tiere sahen aus wie halbrund verbogen und das dritte Tier, als wäre es mit Anlauf vor eine Wand gelaufen (siehe Bild).

Ich habe die Tiere in ein anderes, Panacurfreies Becken eingesetzt.
Sie häuteten sich und auch wenn sie sichtliche Häutungsprobleme hatten (trotz der Gabe von 2 Erlenzapfen mit Sud auf 30Ltr Wasser) sahen zwei der Tiere danach annähernd normal aus (so als hätten sie noch etwas Bauchweh)
Das Tier mit "Dötschgesicht" verstarb.

Ich hoffe damit deutlich zu machen, wie gefährlich es sein kann, so hoch zu dosieren und bitte darum die angegebene Menge nicht zu überschreiten !

3. Unterdosierung - Hydren

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Ein weiterer Test mit Panacur erfolgte meinerseits gegen Hydren.
Ich habe in diesem Fall wieder mein 30Ltr Testbecken genommen in dem 3 Garnelen & Schnecken lebten.
Zudem eben kleine, helle Hydren (max 2-3mm).
In das Becken habe ich nach vorherigem Teilwasserwechsel von ca 40% nur wenige Minnikrümel Panacur eingegeben (schätzungsweise für 10-15 Liter Wasser).
5 Tage nach diesem Vorgehen waren die Hydren verschwunden.
Nach weiteren 14 Tagen und 2 Wasserwechseln (den zweiten mit Mulm saugen) habe ich eine Rennschnecke (die recht empfindlich auf Panacur reagieren) eingesetzt.
In weiteren 4 Wochen konnte ich keine Problematiken in Form von Hydren oder dem Versterben der Schnecke feststellen - länger konnte ich diesen Test leider nicht fortsetzen, da ich das Becken benötigte und ausräumen/neu einrichten musste.

 

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